"Proact schafft den Freiraum für offene Kommunikation und bietet die Möglichkeit meinen Bereich und mich aktiv weiterzuentwickeln."
Christian Lehrer, Head of Security, Service Desk & Field Support
Kannst du uns ein wenig über deine Rollen als Head of Security sowie Head of Service Desk & Field Support bei Proact erzählen?
In meiner Rolle als Head of Security leite ich das Team, das sich um unser eigenes Security Operations Center kümmert, welches wir komplett aus Deutschland heraus betreiben. Ich sorge mit meinem Team gemeinsam dafür, dass wir Geschäftskunden sauber onboarden, eine stabile und sichere Anbindung schaffen und sie im laufenden Betrieb optimal schützen und weiterentwickeln. Außerdem kümmere ich mich immer stärker um unsere interne Sicherheit. Also darum, dass unsere Services so aufgebaut sind, dass sie für Geschäftskunden sicher funktionieren.
Parallel dazu verantworte ich unseren Service Desk und den Field Support. Unser Team ist 24/7 erreichbar und unterstützt Geschäftskunden bei allen Anliegen. Von der Ticketannahme über Incidents bis zur Vor-Ort-Unterstützung durch den Field Service, wenn Hardware getauscht werden muss. In dieser Rolle geht es vor allem darum, das Team so zu unterstützen, dass wir zuverlässig, schnell und lösungsorientiert helfen können. Mein Fokus liegt hier viel auf Teamführung, Kommunikation und der kontinuierlichen Verbesserung im täglichen Betrieb.
Kannst du uns einmal durch einen typischen Tagesablauf mitnehmen?
Ich starte meinen Tag gern früh und nutze die Zeit, um konzentriert Dinge abzuarbeiten. Um 9:00 Uhr habe ich das Daily mit dem Service Desk Team und um 9:30 Uhr das mit dem Security-Team. Wir besprechen aktuelle Themen, mögliche Probleme aus der Nacht und was wir weiter verbessern können. Danach folgen viele unterschiedliche Termine. Von regelmäßigen 1:1 Gesprächen mit meinen Teammitgliedern, über Abstimmungen im Team bis hin zu Gesprächen mit anderen Bereichen oder der Gruppe. Kommunikation ist in meiner Rolle extrem wichtig. Je nach Situation führe ich auch Gespräche mit Geschäftskunden oder unterstütze als Incident Manager, wenn größere Security-Vorfälle auftreten. Gleiches gilt für eskalierte Themen im Service Desk. Kein Tag ist wie der andere.
Wie hat dich die Arbeit bei Proact fachlich und persönlich weitergebracht?
In meinen sechseinhalb bis sieben Jahren bei Proact habe ich in mehreren Positionen gearbeitet. Vom Consultant über Teamlead bis zur Head-of-Rolle. Fachlich habe ich mich besonders in der Anfangszeit weiterentwickelt, weil ich damals viel tiefer in der Technik unterwegs war als jetzt. In den letzten Jahren habe ich mich vor allem menschlich enorm weiterentwickelt. Ich habe viel über Kommunikation, Zusammenarbeit und Führung gelernt. Besonders wichtig war für mich, zu verstehen, wie ich Technik loslasse, um meine Teams besser unterstützen zu können, präsent zu sein, zuzuhören und die richtigen Themen voranzutreiben.
Was schätzt du besonders an Proact als Arbeitgeber?
Ganz klar: das Vertrauen. Mir wird viel Verantwortung übertragen und gleichzeitig habe ich den Freiraum, Entscheidungen selbst zu treffen. Natürlich wird auch etwas erwartet, aber genau das macht es ja spannend. Der regelmäßige Austausch mit meiner Führungskraft gibt mir Orientierung und trotzdem kann ich meinen Bereich eigenständig gestalten. Diese Balance schätze ich sehr.
Was waren für dich die größten Herausforderungen in deiner Führungsrolle?
Die größte Herausforderung war definitiv die Übernahme eines neuen Teams, in dem ich vorher niemanden kannte: dem Service Desk & Field Support. Das Team arbeitet im 24/7-Schichtbetrieb und ich musste sehr schnell verstehen, was die Menschen bewegt, was sie brauchen und wie wir gemeinsam Veränderungen anstoßen können.
Das Security-Team habe ich komplett selbst mit aufgebaut und wusste von Anfang an, wie wir miteinander arbeiten.
Auf welche Erfolge oder Entwicklungen in deinem Team bist du als Führungskraft besonders stolz?
Ich bin stolz darauf, mit den meisten meiner Kolleg:innen einen wirklich offenen Austausch zu haben. Dass wir ein Klima geschaffen haben, in dem ehrliches Feedback in beide Richtungen möglich ist. Ich schätze es, wenn mir jemand sagt: „Christian, das war nicht gut. Mach’s beim nächsten Mal anders.“ Genau davon lerne ich und ich glaube, dass diese Offenheit uns als Team und mich als Führungskraft weiterbringt.