„In einem dynamischen Umfeld wie bei Proact kann man sich stetig weiterentwickeln. Vorausgesetzt, man bleibt offen für Veränderungen und neue Impulse.“
Manuel Drewermann, Head of Order Management und Inside Sales
Kannst du uns ein wenig über deine Rolle als Head of Order Management und Inside Sales bei Proact erzählen?
Ich bin seit 2010 bei Proact und habe mich über viele Jahre in meine heutige Rolle hinein entwickelt. Als Head of Order Management verantworte ich die Auftragsabwicklung und Abrechnung im Projekt‑ und Vertragsgeschäft und begleite dabei zahlreiche Integrations- und Veränderungsprojekte. Seit dem 01.01.2026 habe ich zusätzlich die Verantwortung für das Inside Sales Team übernommen und trage damit die End‑to‑End‑Verantwortung für den administrativen Prozess. Von der Angebotserstellung bis hin zur finalen Abwicklung.
Gerade im Rahmen der aktuell stattfindenden Transformation ist diese Zusammenführung ein gutes Beispiel für Neugestaltung und Optimierung von Prozessen. Ich kann meine Erfahrungen aus beiden Bereichen gezielt einbringen, um Abläufe stärker am Gruppenstandard auszurichten und gleichzeitig praktikabel für den Alltag zu gestalten. Dabei ist mir besonders wichtig, Veränderungen nicht nur aus Prozess- oder Systemperspektive zu denken, sondern die Menschen mitzunehmen, Orientierung zu geben und nachhaltige Strukturen zu schaffen, die im Team wirklich gelebt werden können.
Kannst du uns einmal durch einen typischen Tagesablauf mitnehmen?
Einen typischen Arbeitstag gibt es kaum. Mein Tag startet meistens damit, dass ich meine Mails sortiere, schaue, was liegengeblieben ist und mir Zeitfenster frei halte, um spontan reagieren zu können. Vormittags habe ich viele Besprechungen, wie Team-Meetings, Abstimmungen zu Projekten oder Integrationsthemen.
Nachmittags versuche ich, konzentriert Tagesgeschäft abzuarbeiten oder mich um spontane Themen zu kümmern. Rund um den Monatswechsel wird es bei mir immer besonders intensiv, weil wir dann die Abrechnung vorbereiten oder finalisieren.
Ich versuche, Struktur in meinen Tag zu bringen, aber gleichzeitig flexibel genug zu bleiben, um auf Ungeplantes zu reagieren. Das gehört zu meinem Job einfach dazu.
Wie hat dich die Arbeit bei Proact fachlich und persönlich weitergebracht?
Die größte Weiterentwicklung war für mich der Schritt in die internationale Zusammenarbeit. Vor Proact war ich in einem mittelständischen, sehr konstanten Umfeld mit wenig Veränderung. Heute arbeite ich mit vielen Ländern, unterschiedlichen Rollen und verschiedensten Charakteren zusammen. Das hat meinen Blick geöffnet.
Außerdem habe ich viel über ERP-Systeme, Prozesse und Automatisierung gelernt, aber genauso viel über mich selbst. Ich bin resilienter geworden, gelassener im Umgang mit Veränderungen und sicherer darin, Neues anzupacken, auch wenn ich es vorher noch nie gemacht habe. Und natürlich habe ich mich als Führungskraft weiterentwickelt. Vor allem seit ich 2021 vom Kollegen zur Führungskraft geworden bin. Das hat mich geprägt und mir gezeigt, dass man mit gesundem Menschenverstand, Offenheit und einer klaren Haltung viel bewegen kann.
Was schätzt du besonders an Proact als Arbeitgeber?
Ganz klar: die Vielfalt. Ich liebe es, in einem Umfeld zu arbeiten, das sich ständig weiterentwickelt. Neue Projekte, neue Rollen, neue Teams, neue Sichtweisen: das fordert mich, aber genau das motiviert mich. Besonders wertvoll finde ich, dass ich aus allen Bereichen sowohl fachlich als auch menschlich täglich dazulernen kann. Ob von Kolleg:innen aus dem Führungskreis, verschiedensten Bereichen wie Service Teams, Vertrieb, dem Projektmanagement oder direkt aus meinem eigenen Team. Jeder bringt seine ganz eigene Sichtweise und Expertise mit ein.
Darüber hinaus hat mir die internationale Zusammenarbeit mit anderen Entitäten der Proact, beispielsweise mit Teams aus Schweden, Großbritannien oder den Niederlanden, in Kombination mit der offenen Unternehmenskultur eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung gegeben, die man nicht überall bekommt. Gerade die Offenheit, neue Ansätze auszuprobieren und sich gegenseitig zu unterstützen, hat meinen Horizont erweitert und mich persönlich wie fachlich wachsen lassen.
Was waren für dich die größten Herausforderungen in deiner Führungsrolle?
Mit meiner Führungsrolle kamen viele neue Verantwortungsbereiche auf mich zu. Eine der größten Herausforderungen war es, mein Team gut durch Phasen der Integration zu begleiten. Rollen, Teams, Prozesse und Strukturen haben sich weiterentwickelt. Nicht jeder ist von Natur aus veränderungsbereit und in einer Post Merger Integration gibt es vielschichtige Herausforderungen und unterschiedlichste Stakeholder.
Mir war wichtig, Orientierung zu geben, Unsicherheiten ernst zu nehmen und gleichzeitig Schritt für Schritt Vertrauen in die neuen Wege aufzubauen. Gleichzeitig hat mir mein Team die Veränderung leicht gemacht. Alle sind offen für Feedback, nehmen meine transparente Kommunikation an und bringen sich mit eigenen Ideen aktiv in die Gestaltung ein. Das hat mir sehr geholfen, die Herausforderungen gemeinsam anzugehen und Veränderungen positiv umzusetzen.
Auf welche Erfolge oder Entwicklungen in deinem Team bist du als Führungskraft besonders stolz?
Ich bin unglaublich stolz auf die Entwicklung meiner Kolleg:innen. Es bereitet mir große Freude zu sehen, wie sich Menschen im Team weiterentwickeln, Veränderungen annehmen und aktiv mitgestalten. Ebenso stolz bin ich darauf, wie mein gesamtes Team den Systemwechsel und die Integration gemeistert hat. Einige hatten zunächst Bedenken gegenüber Neuerungen und heute bekomme ich Rückmeldungen wie: „War gar nicht so schlimm. Wann stellen wir das nächste System um?". Das zeigt mir, dass ich sie gut durch den Wandel begleiten konnte. Auch die Teamentwicklung als Ganzes macht mich stolz. Wir sind zusammengewachsen und das sieht man z.B. auch in der Employee Survey und an direktem Feedback. Das motiviert mich extrem.